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Warum wir was und wie machen und welche Materialien wir verwenden

Holzarten aus dem tropischen Regenwald wie Mahagoni, Teak oder Wenge werden von uns nicht angeboten, da wir uns nicht am dortigen Kahlschlag beteiligen wollen. Es gibt eine ausreichende Auswahl an schönen europäischen Hölzern, so daß für jeden Bedarf etwas dabei sein sollte.
Zur Zeit ist übrigens Nußbaum im Trend. Dieses Holz sieht geölt sehr markant aus, dunkel mit kräftiger Maserung.

Für die Oberflächenbehandlung verwenden wir bevorzugt eine lösemittelfreie Leinöl- Hartwachsmischung.
Die Vorteile:
Diffusionsoffenheit: Das Holz kann Luftfeuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben, dadurch wird das Wohnklima verbessert. Bei einer kleineren Beschädigung der Oberfläche kann eindringende Feuchtigkeit großflächig wieder abtrocknen.
Elastizität: Holz "arbeitet" durch Feuchtigkeitsschwankungen. Die Wachsoberfläche reißt dabei nicht auf, sondern "geht mit". Selbst dann, wenn einmal eine Druckstelle im Holz entstehen sollte.
Reparaturfreundlichkeit: Auch der beste Oberflächenschutz ist irgendwann einmal abgenutzt - aber nicht überall, sondern nur an den belasteten Stellen. Ein Lack müßte jetzt komplett abgeschliffen und erneuert werden. Das Wachs kann partiell überarbeitet werden, ohne daß Ansätze entstehen.
Ökologie: Bei Industriell hergestellten Lacken weiß man nie so genau, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Die Hersteller machen darüber keine Angaben. Unsere Öle und Wachse sind voll deklariert (wichtig bei Allergien!). Die Hauptinhaltstoffe sind Leinöl, Carnaubawachs, Bienenwachs.
Die Rohstoffe sind nachwachsend und somit CO2-neutral. Anfallende Reste können kompostiert werden.
Wird eine deckende Farbbeschichtung gewünscht, verwenden wir einen hochwertigen, wasserverdünnbaren PU/Acryllack, der den oben genannten Eigenschaften relativ nahe kommt.

Holz im Außenbereich (Terrassen, Balkone etc.) läßt sich kaum durch eine Oberflächenbehandlung dauerhaft konservieren, auch wenn die Chemieindustrie anderes behauptet. Es gibt allerdings Holzarten, die von sich aus wetterbeständig sind, sofern sie fachgerecht verbaut werden: Lärche, Eiche oder Robinie. Diese Hölzer werden mit der Zeit silbergrau.

Als Plattenmaterial verwenden wir nach Möglichkeit nur solche Werkstoffe, die sich Ihrer Mittellage nicht zu schämen brauchen. Schön furnierte Spanplatten sind doch "außen hui, innen pfui", oder?
Zum Glück gibt es mittlerweile eine große Auswahl an geeigneten Mehrschichtplatten, wie z.B. Multiplex (Sperrholz mit sehr vielen dünnen Schichten) aus Buche oder Birke, Dreischichtplatten in Fichte, Kiefer, und Erle. Die Kanten dieser Platten geben unseren Möbeln eine markante Optik.
Übrigens: es muß nicht immer alles nach Holz aussehen.....Wie wäre es denn einmal mit einer farbenfrohen oder auch dezenten Lackierung?